B-Fast

Sie kümmern sich insbesondere um die Suche, Lokalisierung und Bergung verschütteter Personen nach Einstürzen aufgrund von Erdbeben, Explosionen und Erdrutschen.

Folgende belgische Einsatzmodule können im Rahmen von B-FAST im Ausland eingesetzt werden:

 

 

 

  • Urban Search And Rescue (USAR), darunter Rettungshundeteams
  • High Capacity Pumping (HCP)
  • Advanced Medical Post
  • Field Hospital
  • CBRN Detection and Sampling
  • Emergency Temporary Shelter
  • Water Purification

Die belgische Hilfe im Ausland wird meist auf europäischer Ebene koordiniert. Auf Ersuchen der Europäischen Union entsendet Belgien dann ein B-FAST-Team (Belgian First Aid and Support Team). Der FÖD Inneres beteiligt sich an B-FAST über DICa-DIR, der Abteilung für Einsätze bei Katastrophen im Ausland. Diese Abteilung untersteht der Generaldirektion Zivile Sicherheit des FÖD Inneres. Die Mitglieder von DICa-DIR gehören stets der Feuerwehr oder dem Zivilschutz an.
Belgien hat unter anderem ein B-FAST-Team nach Katastrophen auf den Philippinen, auf Haiti, in Rumänien usw. entsandt.

B-FAST anfordern

Wenn ein von einer Katastrophe getroffenes Land die Europäische Union um Hilfe ersucht, erreicht dieses Ersuchen das Emergency Response & Coordination Centre (ERCC) der Europäischen Kommission. Das ERCC sammelt und analysiert Informationen über Katastrophen, überwacht mögliche Risiken, bereitet die Entsendung von Experten, Teams und Mitteln vor und arbeitet mit den Mitgliedstaaten zusammen, um die verfügbaren Mittel zu erfassen. Das ERCC gibt seinerseits das Ersuchen an die Mitgliedstaaten weiter. Jedes Land kann hierauf eine Unterstützung vorschlagen. Diese kann von medizinischer Hilfe über Schutz- und Aufnahmekapazitäten bis hin zu Abwasserklärung reichen. Das Land, das um Hilfe ersucht, entscheidet dann aufgrund der Bedürfnisse darüber, welche Art Hilfe es in Anspruch nehmen wird.


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