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Aufgrund des Gesetzes über die zivile Sicherheit können der Minister des Innern, ein Bürgermeister, ein Zonenkommandant oder ihre jeweiligen Beauftragten Personen oder Sachen requirieren, insbesondere im Rahmen von Krisensituationen und der Bewältigung von Großereignissen.
Auf Antrag des FÖD Justiz sind 499 Bedienstete des Zivilschutzes von der Generaldirektion der Zivilen Sicherheit mobilisiert worden, um während der Streiks der Vollzugsbediensteten im November und Dezember 2014 Mahlzeiten an die Gefangenen auszuteilen. Insgesamt haben sie 7 296 Arbeitsstunden geleistet.
Seit dem 20. Dezember 2014 führt B-FAST einen zweimonatigen Auftrag in Guinea aus. Es geht darum, der vom Ebolavirus so hart getroffenen Bevölkerung Westafrikas durch die Errichtung eines Behandlungszentrums mit dem mobilen Labor B-Life zu helfen. Für diesen Auftrag hat sich B-FAST/B-Life nach Nzérékoré begeben; der Zivilschutz hat einen seiner Experten mitgeschickt: Geert Parewijck.
Vom 10. bis zum 19. Dezember 2014 hat die Direktion 112 in den Alarmierungssystemen der 112/100-Zentren eine neue Funktionalität integriert, durch die automatisch angegeben wird, welche zehn Feuerwehrkorps am schnellsten vor Ort sein können.
Neue Einsatzkleidung
Kurz vor der Schaffung der Hilfeleistungszonen stellte die Vereinheitlichungskommission mit Stolz die neue Einsatzkleidung vor.
Am 7. November zerstörte ein Großbrand eine Lagerhalle und eine Fertigungsstraße des auf Holzerzeugnisse (Bausysteme, Pellets, …) spezialisierten Unternehmens Stabilame in Mariembourg. Das Ausmaß des Brands erforderte den Einsatz mehrerer Feuerwehrdienste der Umgebung, des Zivilschutzes und von zwei Hubschraubern der föderalen Polizei.
Die GD Zivile Sicherheit hat eine Reihe Initiativen ergriffen, um der vom Ebolavirus schwer getroffenen Bevölkerung von Westafrika zu helfen. Rund dreißig Fahrzeuge des Zivilschutzes, der Polizeidienste, der Streitkräfte, des Roten Kreuzes und der Feuerwehr aus Belgien sind auf dem Weg nach Guinea, wo sie vom lokalen Zivilschutz eingesetzt werden.
Die belgische Zivile Sicherheit ist aktiv einbezogen in den Kampf gegen die Ebolaepidemie, die derzeit Westafrika trifft.
photo Evy Cosemans
Im Rahmen des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens hat das Großherzogtum Luxemburg vom 26. bis zum 29. September eine internationale Übung durchgeführt: EULuxModex

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